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50 Jahre ComTeam: Die Welt im Jahr 1974

ComTeam wird dieses Jahr im Oktober 50 Jahre alt. Dazu nehmen wir Euch unter anderem in einer dreiteiligen Blogartikelserie, deren zweiter und dritter Teil im Laufe dieses Jahres erscheinen, mit auf eine kleine unterhaltsame Zeitreise in unser Gründungsjahr 1974. Heute geht es los mit einigen Schlaglichtern, die rund um die Welt vor 50 Jahren auf unterschiedliche Art Schlagzeilen machten.

Viel Freude mit Teil eins!

edited by Eva Zebisch
Februar 2024

# 1: Watergate.

Wir beginnen mit einem Skandal solchen Ausmaßes, dass er den bisher einzigen Rücktritt eines amerikanischen Präsidenten zur Folge hatte.

Dem Rücktritt am 9. August 1974 vorausgegangen waren seit dem Jahr 1972 zwei Einbrüche und Abhörmaßnahmen gegen die demokratische Partei und nach Aufkommen derselbigen mehrere Vertuschungs- und Strafvereitelungsversuche der republikanischen Regierung, allen voran: Präsident Richard Nixon. Übrigens: Nixon wird nur deshalb nicht strafrechtlich verfolgt, weil sein Nachfolger im Amt, Gerald R. Ford, ihn begnadigt. Und ob es ein Zeichen für die Vereinten Staaten ist, dass ausgerechnet in diesem Jahr das berühmte Watergate seinen 50. Geburtstag feiert … darüber lässt sich philosophieren.

# 2: Waterloo!

… Ihr wisst vielleicht, was jetzt kommt: Schlaghosen!

Um genau zu sein, das Jahr von ABBA’s internationalem Durchbruch. Mit ihrem Song “Waterloo” gewinnt die schwedische Popgruppe am 6. April 1974 den Eurovision Song Contest in Brighton, England. Der Sieg ist der Anfang von ABBA’s weltweiter Karriere und katapultiert ABBA in den Pop-Olymp. “Waterloo” wird zum zeitlosen Hit (und Ohrwurm) und ABBA zu einer der erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte …
„Waterlooooo, couldn’t escape if I wanted to! Waterlooooo, knowing my fate is to be with youuuu! Wa-Wa-Wa-Wa-Waterlooooo … Finally facing my Waterloo.“

# 3: Rumble in the Jungle!

Die Protagonisten sind wiederum US-Amerikaner, allerdings sprechen wir hier nicht von Papierschlachten und Abhörgeräten:

Ein Boxkampf – und was für einer. Nicht nur, weil der legendäre Muhammad Ali, geb. Cassius Clay, gegen den klaren Favoriten George Foreman antritt und damit die beiden Schwergewichtsboxlegenden des 20. Jahrhunderts gegeneinander im Ring stehen. Der Boxkampf ist außerdem ein politisch und gesellschaftlich historisches Ereignis: Er findet am 30. Oktober 1974 in Zaire, der heutigen Demokratischen Republik Kongo statt. Zu dieser Zeit, noch mehr als heute, hatte ein solches sportliches Ereignis auf afrikanischem Boden für die afrikanischen Völker starken und identitätsstiftenden Symbolcharakter.

Ach, und wie es ausging? K. o. nach acht Runden durch Muhammad Ali!

# 4: Der Familie Corleone zweiter Teil.

Weiter geht es in der Unterhaltungsindustrie mit einer der berühmtesten Filmtrilogien aller Zeiten.

„Der Pate II” wird am 20. Dezember 1974 in den USA veröffentlicht und setzt die epische Geschichte der Familie Corleone fort. Der Film, unter der Regie von Francis Ford Coppola und mit Schauspiellegenden wie Al Pacino, Diane Keaton, Robert De Niro und Robert Duvall, wird bis heute für seine tiefgründige Narration und die starken Darstellungen gelobt und staubt bei den Oscars 1975 sechs Auszeichnungen ab. Der Pate I und II stehen bis heute weit oben auf allen Listen der besten Filme aller Zeiten.

# 5: Die Terrakotta-Armee.

Hinaus aus der westlichen Welt geht es in den fernen Osten: ins kommunistische, von Mao Zedong unterjochte China …

… in dem in diesem Jahr einer der wichtigsten archäologischen Funde aller Zeiten gemacht wird: Die Terrakotta-Armee als weltberühmter Bestandteil des Mausoleums Qín Shihuángdìs wird in China entdeckt. Das Mausoleum stammt aus dem Jahr um 200 v. Chr und seine Lage ist Archäologen zwar bereits seit vielen Jahrzehnten bekannt. Die Terrakotta-Armee aber wird erst im Jahr 1974 zufällig von Bauern entdeckt, die einen Brunnen graben wollen. 8000 Figuren, Menschen und Pferde, in Lebensgröße, als Grabbeigabe. Ein wahrlich beeindruckendes menschgemachtes Werk!

# 6: Zauberwürfel!

Am Ende zu einem, der viele Menschen in die unmittelbare Nähe des Wahnsinns brachte.

1974 ist das Geburtsjahr des Rubik’s Cube, erfunden von Ernő Rubik. Wem der Name nicht geläufig ist: Das ist der Würfel mit 9 x 6 farbigen Flächen, dessen Ziel es eigentlich nur ist, die Farbflächen am Ende wieder mit ihren jeweilig passenden Nachbarn zusammenzubringen. Der Rubik’s Cube treibt bis heute Menschen überall auf der Welt zur Weißglut, es gibt Meisterschaften im Schnell-Lösen und zahlreiche Abwandlungen für Menschen, die wirklich zu viel Zeit oder zu viele Hirnkapazitäten oder beides haben.

Soweit für heute – in etwa drei Monaten wird der nächste Artikel unserer Reihe erscheinen, der sich wieder mit dem Jahr 1974 beschäftigen wird, allerdings nicht ganz so global. Bleibt gespannt!

Bildquellen
Titel: Dall-E/OpenAI
Watergate: Wikimedia/Ollie Atkins
Waterloo: Unsplash
Rumble in the Jungle: Wikimedia/Unknown Author, El Grafico
Familie Corleone: kinopolis
Terrakotta-Armee: Wikimedia/Zossolino
Zauberwürfel: iStock

Die Autorin

Eva Zebisch

Leitung Marketing & Corporate Communications
ComTeam AG, Deutschland